Aktuelles

Tag der Organspende 2016

Niedergelassene Leberspezialisten hoffen auf Trendwende

(03.06.2016) Niedergelassene Leberspezialisten hoffen auf eine Trendwende bei der
Organspende, da die Spendenbereitschaft in der Bevölkerung den Bedarf
nach wie vor bei weitem nicht deckt...

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Nikotin

Magen-Darm-Ärzte weisen auf Risiken hin

(30.05.2016) Das Raucher ein erhöhtes Lungenkrebsrisiko haben ist langläufig bekannt,
aber sie bekommen auch häufiger Darmkrebs als Nichtraucher. In Studien
konnte nachgewiesen werden, dass Patienten, die rauchen, beim Coloncarcinom
schlechtere Überlebenschancen und höhere Rückfallquoten haben...

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Fettleber

Fettleber - ein oft verkanntes Risiko

(23.05.2016) Hier geht es insbesondere um die ungesunde Lebensweise der Menschen,
die bei unausgewogener Ernährung, Bewegungsmangel und Übergewicht eine
Störung des Fettstoffwechsels haben, die zu einer Fettleber führen kann.
Die Fettleber ist die häufigste Lebererkrankung in Deutschland...

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Blut im/auf dem Stuhl

Alarmsignal, aber nicht gleich Anlass für Panik

(09.05.2016) Wenn der Patient feststellt, dass er Blut im oder auf dem Stuhl hat,
ist das sicherlich ein Alarmsignal, aber kein Anlass für Panik.
Eine Blutung aus dem Darm kommt des Öfteren vor und bedarf der Abklärung
mittels einer Darmspiegelung. Häufig sind es nur die Hämorrhoiden, aber
auch Infektion oder eine chron. entzündliche Darmerkrankung (Morbus Crohn
oder Colitis ulcerosa) können hier die Ursache sein.
Ganz wichtig ist der Ausschluss von Darmpolypen, die auch mal bluten
können und auch Vorboten einer Darmkrebserkrankung sind...

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Versorgungslandschaften

Strukturierte Angebote für den ambulanten Sektor

(02.05.2016) Magen-Darm-Ärzte, gastroenterologisch tätige Internisten, Onkologen und Hausärzte haben in gemeinsamer Initiative neue Versorgungsangebote für Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen sowie für Patienten mit einem familiären Risiko für Darmkrebs auf den Weg gebracht.

"Der Gesetzgeber hat im Sozialgesetzbuch Voraussetzungen für direkte Versorgungverträge zwischen Krankenkassen und einzelnen Arztgruppen geschaffen. Damit haben wir als spezialisierte Fachärzte die Möglichkeit, über die übliche kassenärztliche Versorgung hinaus Kooperationsvereinbarungen für medizinische Problembereiche zu treffen, die bisher nicht ausreichend berücksichtigt sind", sagt Dr. Albert Beyer vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng). "Mit den beispielgebenden Versorgungslandschaften Onkologie und Gastroenterologie können jetzt bundesweit bestehende Lücken bei bestimmten Patientengruppen geschlossen werden."

In der Versorgungslandschaft Onkologie, für die sich insbesondere die Berufsverbände der niedergelassenen Gastroenterologen (bng), der niedergelassenen Onkologen (BNHO) sowie der Hausärzte stark gemacht haben, sollen sowohl Patienten mit familiärem Darmkrebsrisiko frühzeitig identifiziert, als auch bereits Erkrankte effizient in eine qualitativ hochwertige Versorgung überführt werden. Dies geschieht strukturiert und systematisch mit definierten Einschreibekriterien, Behandlungspfaden, Dokumentation, strukturiertem interkollegialem Austausch und effizienter Patientenführung. "Statistisch gesehen hat fast jeder dritte Darmkrebspatient einen nicht erkannten Darmkrebsfall in der eigenen Familie", erklärt Dr. Beyer. "Das Risiko für Verwandte ersten Grades ist zwei- bis dreifach erhöht. Tritt der Darmkrebs in der Familie vor dem 60. Lebensjahr oder bei mehreren Verwandten auf, ist es sogar drei- bis viermal höher als in der Normalbevölkerung."

Die Versorgungslandschaft Gastroenterologie wendet sich an Patienten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, die bisher oft keine ausreichende Betreuung finden. Der patientenbezogene Versorgungsverbund soll künftig eine frühzeitige Erkennung und differenzial-diagnostische Abklärung sicherstellen. Dabei werden die Patienten entsprechend der Schwere ihres Krankheitsbildes auf drei Ebenen vom Hausarzt über den Facharzt bis hin zur CED-Schwerpunktpraxis betreut. Letztlich sollen dadurch Zeiten der Arbeitsunfähigkeit reduziert und Krankenhausaufenthalte vermieden werden.

"Wir sehen in den neuen Versorgungsangeboten wichtige Ergänzungen des kassenärztlichen Leistungsspektrums, die jenseits der ausgetretenen und oft sehr mühsamen Pfade vergleichsweise schnell und effektiv etabliert werden können", betont Dr. Beyer. "Wir setzen darauf, dass die Krankenkassen die entsprechenden Verträge jetzt zügig ratifizieren."

 

Magen-Darm-Ärzte reagieren auf Strukturveränderungen im Gesundheitswesen

Öffnung für angestellte Ärzte mit gastroenterologischem Schwerpunkt

(26.04.2016) Der Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng) öffnet sich für neue Mitglieder, die in ganz oder mehrheitlich von Kliniken betrieben Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) angestellt sind, aber einen Einblick in die Tätigkeit der niedergelassenen Mediziner bekommen wollen.

Damit haben die Magen-Darm-Ärzte auf ihrer Jahrestagung am vergangenen Samstag in Dresden die Hürden für Ärzte gesenkt, die zwar im stationären Bereich angesiedelt sind, aber dennoch im Grunde das Spektrum ambulanter Tätigkeit abdecken. Sie erhalten einen Zugang zur berufspolitischen Interessenvertretung der wirtschaftlich selbstständigen Mediziner in freier Praxis. Der Hintergrund ist eine schleichende Ausdünnung des bewährten und europaweit einzigartigen Facharztstandards in Deutschland.

"Obwohl die gemeinsame ambulante und stationäre Facharztversorgung seit Jahrzehnten unbestritten eine kostengünstige, angemessene und effektive Behandlung der Patienten sicherstellt", so der Vorsitzende des Berufsverbandes, Dr. Franz Josef Heil, "werden neue Versorgungsstrukturen im ambulant-stationären Schnittstellenbereich von Seiten der Politik vorwiegend zugunsten der Krankenhäuser gestaltet. Die unbestreitbare wirtschaftliche und organisatorische Kompetenz und Erfahrung der niedergelassenen Praxisbetreiber bleibt dabei viel zu oft außen vor. Politische Weichenstellungen sind ganz im Gegenteil häufig so angelegt, dass sie Gestaltungsinitiativen aus dem ambulanten Sektor nicht nur erschweren, sondern sogar behindern."

Zurzeit fehlt leider vielen jungen Ärzten Mut und Bereitschaft, sich den Herausforderungen der Niederlassung zu stellen. Wenn es nicht gelingt, sie zu motivieren, müssen wir damit rechnen, dass das in der Bevölkerung breit akzeptierte System der wohnortnahen Facharztversorgung immer weiter ausgedünnt wird. Krankenhäuser erhalten immer öfter Zugriff auf gastroenterologische Kassenarztsitze, die sie im Rahmen von MVZs gewinnträchtig kardiologisch oder onkologisch umwidmen können. Wenn sich dieser Trend verfestigt, werden gastroenterologische Praxen zunehmend aus der ambulanten Versorgungslandschaft verschwinden. Mit der Öffnung ihres Berufsverbandes wollen die Magen-Darm-Ärzte angestellte Kollegen in Krankenhaus assoziierten MVZs wieder stärker an die ambulante Versorgung binden und ihnen Wege in die Freiberuflichkeit aufzeigen und erleichtern.

 

Von der Theorie zur Praxis

Magen-Darm-Ärzte diskutieren Versorgungschancen im Gesundheitswesen

(18.04.2016) Die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte stellen sich mit großem Engagement dem eigenen Anspruch, den täglichen Spagat zwischen ärztlichem Handeln mit guter Patientenversorgung und den zusätzlichen Aufgaben der Praxis- und Mitarbeiterführung zu bewältigen. Bei ihrem diesjährigen Meeting in Dresden besprechen sie neue Entwicklungen und Wege für die optimale Versorgung ihrer Patienten.

Auf der Agenda des ab Donnerstag tagenden „Gesprächsforums Gastroenterologische Praxis“ stehen die neuesten Entwicklungen in Diagnostik und Therapie von Krankheitsbildern des Verdauungssystems. Kollegen berichten für Kollegen von den internationalen Kongressen zu Leber- und Darmerkrankungen. Ein besonderes Augenmerk gilt Autoimmunerkrankungen sowie den Empfehlungen zur Versorgung von Patienten mit Speiseröhrenkrebs. Sehr relevant für die tägliche Praxis sind auch die sich wandelnden Anforderungen, unter denen ambulante Sedierungen sicher durchgeführt werden können. Hier gibt es aktualisierte Empfehlungen, die in der Praxis berücksichtigt werden müssen.

Als Unternehmer müssen Ärzte aber auch ganz anders geartete Herausforderungen bestehen. „Wir müssen unseren Betrieb am Laufen halten“, erläutert Dr. Heil, „und zwar auch, wenn ein Wasserschaden den Betrieb lahmlegt, wenn Geräte durch höhere oder ganz reale Gewalt, zum Beispiel nach einem Diebstahl, nicht mehr zur Verfügung stehen. Vor dem Hintergrund einer bundesweiten Serie von offenbar gezielten Praxiseinbrüchen mussten wir feststellen, dass sich sicher geglaubter Versicherungsschutz als katastrophale Fehleinschätzung entpuppen kann. Deshalb stehen auch praxisrelevante Organisationsprobleme auf unserem Programm.“

 

Antikorruptionsgesetz

Magen-Darm-Ärzte fordern klar definierte Grenzen in der Gesundheitsversorgung

(11.04.2016) „Korruption im Gesundheitswesen darf es nicht geben“, betont Dr. Franz Josef Heil vom Berufsverband der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte (bng). „Sie schadet nicht nur dem Allgemeinwohl, sondern auch allen, die ehrlich und verantwortungsvoll als Ärzte oder in anderen Gesundheitsberufen arbeiten.“

Die berufsständische Organisation der Gastroenterologen in Deutschland befürwortet, dass Korruption unter Strafe gestellt wird. „Für Ärzte wird es in Zukunft aber schwierig“, gibt Dr. Heil zu bedenken, „wenn nicht erkennbar ist, was eine politisch gewollte Kooperationsform ist und bei welchen damit verbundenen Honorar- und Leistungstransfers die Strafbarkeit beginnt.“

Der derzeit geplant Gesetzentwurf zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen lässt hier viele Fragen offen, da er keine Grenze zwischen gewünschter Kooperation und illegalem Verhalten definiert. So ist zu befürchten, dass die Zusammenarbeit zwischen den Krankenhäusern und den niedergelassenen Ärzten über die Sektorengrenzen hinweg zu einem strafrechtlich gefährlichen Spiel wird.

Fachärzte müssen und werden in Zukunft aber immer häufiger in beiden Sektoren arbeiten, was vertragliche Vereinbarungen mit entsprechenden Vergütungen und Geldflüssen erfordert. „Der Gesetzgeber sollte für klare Spielregeln sorgen, damit hier der langsam beginnende Abbau der Sektorgrenzen nicht gestoppt wird“, fordert der Vorsitzende des Berufsverbandes.

APPzumARZT

Smarter Manager für Vorsorge-Untersuchungen

(4.4.2016) „Mit der APPzumARZT haben die Felix Burda Stiftung und die Assmann Stiftung für Prävention ein zeitgemäßes Tool entwickelt, dass die Menschen in ihrem Alltag mit Hinweisen zu gesetzlich empfohlenen Vorsorge- und Früherkennungsmaßnahmen erreichen soll“, erklärt die Sprecherin der niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte, Dr. Dagmar Mainz.

Über ihren Berufsverband engagieren sich die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte seit vielen Jahren vor allem für den Kampf gegen den Darmkrebs. „Darmkrebs gehört zu den wenigen Tumorerkrankungen, die durch eine Darmspiegelung tatsächlich verhindert werden können“, betont Dr. Mainz. „Deshalb liegt es uns am Herzen, die Menschen zur Inanspruchnahme der ihnen zustehenden Untersuchung zu ermutigen. Die Nutzung moderner Kommunikationsmedien ist dafür ein wichtiger und richtiger Weg.“

Der kostenlose Präventionsmanager kann aber mehr. Er weist auf alle gesetzlich zugelassenen Vorsorge-Untersuchungen hin. „Damit erfasst er insbesondere auch die Hepatitis A-Impfung für Fernreisende und die Hepatitis B-Impfung für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sowie für bestimmte Risikogruppen in der Bevölkerung“, erklärt die Magen-Darm-Ärztin.

Mit mehr als sechs Millionen Vorsorge-Untersuchungen konnten seit Einführung der Vorsorge-Koloskopie als Kassenleistung statistisch rund 100.000 Darmkrebs-Todesfälle und 200.000 Darmkrebs-Neuerkrankungen verhindert werden. Ohne Partnerschaft ist so ein Erfolg nicht möglich. Deshalb unterstützen die niedergelassenen Magen-Darm-Ärzte die Felix Burda Stiftung und hoffen auf eine große Verbreitung der sehr empfehlenswerten APPzumARZT.